Im Netz unterwegsSuchmaschinen Keyword Bannertausch Das Ziel ist der Weg Die Datenspur Surfen ... Wind-Surfen ... In der Tat eine von dieser Sportart abgeleitete Bewegungsform im Netz der Netze. Man gleitet, springt, bewegt sich von Wellenkamm zu Wellenkamm, von Web-Site zu Web-Site und hat das Gefühl, in grenzenlosen Weiten zu schweben. Jeder kennt das: Man setzt sich an seinen Rechner, weil man etwas sucht, vielleicht die aktuellen Lottozahlen, die Gewinnzahlen der Woche. Wer noch keine Seite hat, auf der er zuverlässig Lottozahlen finden kann, versucht es über Suchmaschinen. Unter dem Begriff hat sich eine Dienstleistung im Internet etabliert, welche es sich zur Aufgabe gemacht haben, in der schier unendlichen Datenmenge die Informationen zu finden, welche der Suchende braucht. Konnte man sich anfangs anhand der Domainnamen orientieren und darauf vertrauen, unter einer entsprechend ausgezeichneten Präsenz etwas zu dem Namen passendes zu finden, ging das irgend wann nicht mehr. Zu viele Seiten kamen in das Internet, welche keine Chance hatten, einen Domainnamen zu erhalten, welcher mit dem Inhalt der HP übereinstimmte. Suchmaschinen listen anhand eines angegebenen Begriffes alle Web-Site auf, von denen sie "glauben", dass diese für den Suchbegriff relevant sind. Natürlich geht das nicht mit Glauben. So ziemlich jede Suchmaschine hat ihre eigene Methode, nach der sie Seiten sucht und anzeigt. Bisher war eine gängige Methode, sich an den so genannten Keywords zu orientieren. Keywords sind Einträge in der Indexseite, also der Startseite einer Internetpräsenz, welche in Stichworten darstellt, was der Besucher auf der Seite zu erwarten hätte. Konsequenter weise wird jede einzelne Seite der Präsenz mit eigenen Keywords ausgestattet, je nach dem, was auf dieser Seite zu finden ist. Wenn ein Nutzer einer Suchmaschine die aktuellen Lottozahlen sucht, gibt er als Suchbegriff "aktuelle Lottozahlen" ein und die Suchmaschine zeigt alle Seiten, welche diese Keywords haben. Leider haben viele Domaininhaber das Bedürfnis entwickelt, besonders viele Besucher auf ihre Seite zu locken. Dabei steht das Locken tatsächlich dafür, wie es die Hexe mit Hänsel und Gretel gemach hat. Locken = Irreführen. Kein Ladenbesitzer würde an seinem Geschäft ein Schild anhängen,
dass es bei ihm Schokolade gäbe, wenn er Nägel und Schrauben verkaufen würde.
Der Vergleich hinkt zugegebener maßen. Aber ein wenig ist da schon dran. Wenn
der Besucher erst einmal im Geschäft, sprich auf der Seite ist, wird er schon
irgend was kaufen. Glauben einige Also: Wenn ihr auf eine Seite kommt, die zwar laut Suchmaschine etwas zu eurer Anfrage haben müsste, es aber nicht tut, verschwindet schnell wieder von dieser Seite. Ihr werdet dort nur eure Zeit verschwenden. Dass Keywords nicht unbedingt etwas über den Inhalt der Webseite aussagen, haben die Suchmaschinenbetreiber schnell gemerkt. Und auch, dass der Benutzer der Suchmaschine nicht den falschen Keywords die Schuld gab, sondern der Suchmaschine, wenn er falsch geleitet wurde. Also fingen die Suchmaschinen an, alle Seiten einer Präsenz zu durchsuchen und den tatsächlichen Inhalt in Datenbanken zu speichern. Suchanfragen von Benutzern wurden dann gegen die Datenbank geprüft und relevante Seiten angezeigt. In dem Bemühen, dem Benutzer der Suchmaschine echte und zutreffende Seiten zu bieten, reichte das Bewerten des tatsächlichen Inhaltes nicht aus. Zu viele Seiten mit den gleichen Inhalten gibt es im Netz. Vielleicht ist auch diese Seite völlig überflüssig, da es solche schon zig-fach gibt. Nun fing man an, in der Datenbank auch die Informationen zu speichern, wie viele und welche Seiten auf eine andere verlinkt ist. Wenn also unter einem bestimmten Suchbegriff zwei Seiten gefunden wurden, deren Inhalt tatsächlich dem Suchbegriff entsprachen, wurde nun ausgewertet, wie viele andere Seiten einen Link auf die eine oder die andere Seite hat. Die mit den meisten wird als erste angezeigt. Man versprach sich davon, immer die Seite als erste anzuzeigen, welche die größte Akzeptanz im Netz hat; sprich auf welche viele Internet-Benutzer einen Link gelegt haben. Auch darauf haben die Web-Seiten-Besitzer reagiert.
Einen Link auf eine andere Seite zu setzen, um gleichzeitig von dort gelingt zu
werden, und dieses vielleicht Dutzende male, bringt nur dann etwas, wenn die
Suchbegriffe der untereinander verlinken Seiten verschieden sind.
Schnell kamen die Betreiber von "Partnerprogrammen" zum Zug. Die Idee ist
folgende: Eine andere Methode ist das Setzen eines Gegenlink zu deiner Seite.
Zurück
zum "Partnerprogramm."
Nach einem Rotationsprinzip wird jedem Besucher einer Seite ein anderes Banner
gezeigt. Bei 100 teilnehmenden Seiten würde Besucher 1 bis Besucher 99 beim
Besuch auf Seite A jeweils einen anderen Banner sehen und wünschenswerter weise
darauf klicken. Da dies auch auf den Seiten B bis (die anderen 99 Seiten)
geschieht, sollten die Besucherzahlen explodieren. Was das mit Surfen im Netz zu tun hat? Es gibt nur einen Weg ins Netz, aber dort einmal drin, unzählige um sich zu verlaufen. Unter der Rubrik Suchmaschinen wird sich mit dem Thema individueller beschäftigt. Nur soviel hier. Trickbehaftete Versuche, die Platzierung in den Suchmaschinen zu verbessern, gehen irgendwann immer schief. Ein Beispiel seine Linkpopularität zu verbessern ist diese Seite. was es wird, wird sich zeigen.
Warum bist du ins Netz gegangen, was wolltest du suchen? Du hast eine Mission
und nur der darfst du folgen. Rein, Suchen, Finden Raus Nur so sparst du Geld und Zeit. Voraussetzungen für ein zufriedenes Surfen im Netz. Hänge dir ein Zettel an den Bildschirm: Rein, Suchen, Finden, Raus. Denn nur so kannst du verhindern, dass du zwar fünf Stunden am Rechner warst, um ein Geschenk für Mutti oder Schätzchen oder Hundchen zu suchen, aber dir letztendlich die halbe Nacht irgendwelche bunten Seiten angesehen hast. Noch ein letzter Gedanke fürs Surfen im Netz: Ganz so anonym, wie oft dargestellt, ist das Benutzen des Internets nicht. Ob nun gerechtfertig oder nicht, aber es besteht ein Interesse daran, eine gewisse Transparenz im Netz zu erreichen. Eines ist Fakt. Wenn "man" will, und dabei ist egal, wer "man" ist, kann jeder Besucher jeder Seite bis zu seinem Einwahlpunkt in das Internet nachverfolgt werden. Dieser Hinweis soll jetzt keinen verunsichern, sondern lediglich aufzeigen, dass es geht. Was jeder daraus macht, ist seine Sache.
PS: Wenn ihr den einen oder anderen Beitrag einstellen wollt, eine Page kennt,
die sichmit dieser Thematik beschäftigt oder sogar selbst eine Seite habt, auf
die wir verlinken können, dann sagt Bescheid: |
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